Spaziergang durch die 100-Jährige Geschichte des Ortes Heilig Landstichting

Vom Park des Andenkens rund um das Leben und Leiden Jesu Christi bis hin zu einem vielseitigen Freilichtmuseum, in dem das tägliche Leben im Nahen Osten im Mittelpunkt steht. Der Museumpark Heilig Landstichting Orientalis blickt in diesem Jahr auf seine spannende Geschichte zurück, die vor mehr als einem Jahrhundert seinen Anfang nahm. Ein Jahrhundert mit Höhen und Tiefen, ein Jahrhundert, in dem der ausschließlich christliche Charakter des Museumparks allmählich verschwand und dem Judentum und dem Islam mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Orientalis feiert sein Jahrhundert-Jubiläum mit der Ausstellung „Spaziergang durch die 100-jährige Geschichte des Ortes Heilig Landstichting“. Vom 21. April bis zum 27. Oktober können sich Besucher im Hauptgebäude anhand von Objekten, Fotos und Filmen einen Eindruck von der besonderen Geschichte des Ortes Heilig Landstichting verschaffen. Der historische Spaziergang führt die Besucher an sechs Hauptthemen vorbei.

Piet Gerrits

Der Künstler Piet Gerrits ist in jeder Hinsicht der geistige und künstlerische Vater von Heilig Landstichting. Im Jahre 1905 besucht er zusammen mit dem Priester Arnold Suys und dem Architekten Jan Stuyt das Heilige Land. Diese Reise inspiriert sie dazu, ihre Erfahrungen aus dem Heiligen Land in die Niederlande zu bringen. 1912 öffnet das zu der Zeit noch bescheidene Museum seine Türen.

Zweiter Weltkrieg

Schwierige Zeiten für das Museum. Vor allem auch, weil das Museum den Krieg nicht unversehrt überstanden hat. Es folgt ein Zeitraum von dreißig Jahren, in dem alle finanziellen Mittel hauptsächlich für die Reparatur von Kriegsschäden verwendet werden mussten.

Fünfziger- und Sechzigerjahre

Die Blütezeit des sogenannten „reichen römischen Lebens“. Die Zeit der Prozessionen, des katholischen Vereinslebens und der großen Familien. Der Pastor macht regelmäßig Hausbesuche um nachzufragen, ob nicht wieder ein Baby erwartet wird.

Siebziger- und Achtzigerjahre

Die Kirche zieht sich etwas zurück und spielt im täglichen Leben eine immer kleinere Rolle. Der „Park des Andenkens“ wird jetzt formal zu einem „Museum“ mit einem neuen Namen: Biblisches Freilichtmuseum. Zum ersten Mal wird ein „echter“ Direktor ernannt – bis dahin hatte der Pastor die Leitung – und das Museum wird um die Römische Straße erweitert.

Achtziger- und Neunzigerjahre

Es wird hart an der Verbesserung der Qualität des Museumparks gearbeitet. Besondere Ausstellungen, die Schenkung von Weihnachtskrippen, lebendige Geschichte und die Errichtung einer Tramlinie locken in diesen Jahren 120.000 Besucher in den Park. Im Jahr 1988 öffnet die Römische Herberge ihre Türen.

Das 21. Jahrhundert

Die Besucherzahl nimmt ab, weshalb das Museum nach neuen Wegen sucht, um für die Öffentlichkeit interessant zu bleiben. Das Blickfeld wird erweitert, dem Judentum und dem Islam wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das Arabische Dorf wird eröffnet und das Museum erhält einen neuen Namen: Orientalis. Leider kann dies jedoch eine vorübergehende Schließung nicht verhindern. Im Jahr 2012 öffnet der Park wieder seine Türen und mit dem erfolgreichen jährlichen Lichterfest in der Weihnachtszeit scheint das Museum zurück auf den Weg nach oben gefunden zu haben.

 


Hier wird die bunte Welt des Judentums Christentums und Islam lebendig

 

@MpOrientalis
Persoonlijke verhalen van ons museum en Heilig Landstichting verwerkt in een wandelroute door het park!⁠ Te verkrij… https://t.co/tgjKVZUXzt
Dit weekend sluiten we de Romeinse Zomer feestelijk af met het Romani Festum! Dit vieren we met een bijzondere geva… https://t.co/B8oVRIjA6D
RT @marcloev: Zo simpel kan het zijn. Van radioverslaggever naar Romein. @MpOrientalis @JandeHoop https://t.co/jQtR4VyzNx
Di 6 aug begint het #ViaRomanaFestival! Hét festival over de nadagen van het Romeinse Rijk met re-enactors uit heel… https://t.co/HPaR5CnI5f